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Jakob Gasmann

Wie kamen Sie zur GESIS?

Für mich war schon immer klar, dass ich in die IT gehöre. Bereits als Jugendlicher war ich ein begei­sterter Techie und verbrachte einen großen Teil meiner Freizeit mit Programmieren und Tüfteln am Rechner. Nach dem Abitur 2009 begann ich zunächst mein Studium an der RWTH Aachen im Fach "Elektrotechnik und Informationstechnik", also eher am technischen Rand der Informatik. Bald merkte ich, dass mir das sehr theoretische Ingenieurswesen nicht liegt, sodass ich mich nach einer praxisnäheren Alternative umschaute. Mir war klar, dass die Salzgitter AG als einer der größten Arbeitgeber in der Region eine Menge IT-Ressourcen betreibt und entsprechend viele Informatiker beschäftigt. Daher beschloss ich, mich auf einen Ausbildungsplatz als Fachinformatiker für System­integration zu bewerben. Nach einem Assessment-Center und einigen Gesprächen kam dann schließ­lich die Zusage per Telefon und der Ausbildungsvertrag per Post. Um mich in den Monaten bis Ausbil­dungsbeginn sinnvoll zu beschäftigen und schon mal in das Arbeitsumfeld reinzuschnuppern, habe ich einfach mal bei meinem zukünftigen Abteilungsleiter angerufen und unverbindlich nach einem Aushilfsjob gefragt. Zufälligerweise suchte die GESIS gerade zu diesem Zeitpunkt eine temporäre Aushilfe im Problem- und Changemanagement, eine klassische Win-Win-Situation. Dort hatte ich dann 5 Monate lang die Gelegenheit bereits vor der Ausbildung erste Kontakte zu knüpfen und das Unternehmen kennenzulernen.

 

Wie lief die Ausbildung ab?

Das Ausbildungsverfahren wird für alle Gesellschaften im Großraum Salzgitter, Peine und Ilsenburg zen­tral vom Bereich "Berufliche Bildung" organisiert. Direkt zu Beginn wurden wir mit vielen anderen Azubis auf eine Übergangsschulung im Harz geschickt. Dort stellten sich dann die Konzerngesellschaf­ten vor und organisierten Planspiele und gemeinsame Freizeitaktivitäten. Das erste Lehrjahr ver­bringt man als Informatiker ausschließlich im Bildungszen­trum und nimmt an diversen Schulungen und Seminaren zu fachlichen und methodischen Themen teil. Darunter fallen zum Beispiel Office-Schulungen, Erste-Hilfe-Kurse und Fahrsicherheitstrainings, aber auch fachliche Weiterbildungen zu Materialwirtschaft, Programmierung und Datenbanksys­temen. Die GESIS profitiert bei der Aus­bildung ohne Frage von der gut abgestimmten Bildungsinfra­struk­tur des Konzerns, sodass wir mit solidem Wissensvorsprung in den ersten Berufsschulblock gestartet sind.

Im zweiten Lehrjahr wechselte ich in den Betrieb, in meinem Fall das SAP-Basis-Team. Die GESIS bildet in der Regel nach Bedarf aus und wusste bereits bei meinem Vorstellungsgespräch, in welchem Bereich ich nach dem Auslernen eingesetzt werde. Auf diese Weise wurde ich schon früh in das Kerngeschäft des Teams eingearbeitet und konnte bei realen Aufgaben mitwirken, statt Kaffee zu kochen oder künstlich beschäftigt zu werden. Viele meiner Kollegen wurden ebenfalls bei der GESIS ausgebildet und konnten mir wertvolle Tips zur Berufsschule, Prüfungen und zum allgemeinen Ablauf der Ausbildung geben.

Nach der Zwischenprüfung beschloss ich, die Ausbildung um ein halbes Jahr zu verkürzen. Das dritte Lehrjahr wurde somit etwas anstrengender und mein betriebliches Abschlussprojekt musste schon früh bei der IHK eingereicht werden. Mein Team gab mir aber volle Rückendeckung bei der Auswahl des Themas, beim Bereitstellen eines Testservers und unterstützte mich in fachlichen Fragen. Der Einsatz hat sich gelohnt, denn die Abschlussarbeit und -präsentation kam äußerst gut an im Prüfungsausschuss, sodass ich meine Ausbildung im Februar 2015 mit der Gesamtnote 97% als landesbester Fachinformatiker abschließen konnte.

 

Was ist Ihr jetziger Aufgabenbereich bei der GESIS?

Nach der Ausbildung wurde ich übernommen und sollte im EDI-Bereich einen sehr erfahrenen Kollegen beerben, der kurz darauf in Ruhestand ging. EDI steht für Electronic Data Interchange und bezeichnet den vollautomatischen digitalen Datenaustausch zwischen Geschäftspartnern. Zu meinen Aufgaben gehört es also sicherzustellen, dass interne IT-Anwendungen von Konzerngesellschaften im Rahmen von Geschäftsprozessen mit den IT-Anwendungen von Kunden, Lieferanten und Dienstleistern in der Supply Chain kommunizieren können. Typische Beispiele dafür wären Bestellungen, Lieferavise oder Rechnungen. Das Tätigkeitsfeld ist dabei sehr vielfältig. Einerseits muss die physische Verbindung zum Partner hergestellt werden, was mit Übertragungsprotokollen, Datenstrukturen, Programmierung und komplexen SAP-Anwendungen mitunter sehr technisch werden kann. Andererseits erfordern unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse ein hohes Maß an Abstimmung und Kommunikation, sowohl im Konzern, als auch mit Partnern im In- und Ausland. Auch mit betriebswirtschaftlichen und logistischen Abläufen im ERP-System sollte man gut vertraut sein, denn diese werden letztendlich in der EDI abgebildet.

Die Arbeit in meinem Bereich bietet aus meiner Sicht ein gesundes Verhältnis zwischen Tagesgeschäft und Projektarbeit. Bereits wenige Monate nach meiner Einstellung startete ein größeres Projekt zum Thema Digitalisierung und Industrie 4.0. Einer unserer konzerninternen Kunden investierte in die gezielte Entwicklung eines Baukastens von digitalen Schnittstellen, um so einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen und Kunden zu binden. Ich durfte also früh in meiner Karriere bei der Konzeption, Entwicklung und Implementierung einer vollkommen neuen EDI-Lösung "from Scratch" mitwirken und so wertvolle Projekterfahrung sammeln.

 

Was macht Ihnen besonders Spaß an Ihrem Job?

Besonders gefällt mir bei der GESIS die Eigenverantwortung bei der Arbeitsgestaltung. Es gibt viele spannende Projekte und so lange das Kerngeschäft rund läuft, kann man mit genug Interesse und Einsatz im gewissen Rahmen selbst entscheiden, an welchen zusätzlichen Themen man mitarbeitet.

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